Liebe Patienten, aus aktuellem Anlass möchten wir Sie darüber informieren, dass unsere Praxis im Sankt Josefs Hospital durchgängig für Sie geöffnet ist.

Ab Montag (23.03.2020) werden zur Durchsetzung der angeordneten Maßnahmen im Eingangsbereich Zugangskontrollen durchgeführt. Diesbezüglich liegen dem Personal am Empfangsterminal Terminlisten mit Ihren Namen vor. Um in unserem Wartezimmer den Mindestabstand von 1,5 m einhalten, sowie sämtliche Hygienevorschriften durchführen zu können, bitten wir Sie keine Begleitpersonen mitzubringen. (Sofern sie Hilfe in unserer Praxis benötigen, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung - z.B. zum Ausfüllen von Formularen etc.)

Gemeinsam werden wir unter Einhaltung der erforderlichen und angeordneten Maßnahmen diese Krise bewältigen.

Ihre Dr. M. Michaelis

DXA - Knochendichtemessung

Die einzige Möglichkeit einer frühen Diagnosestellung der Osteoporose, also vor dem Auftreten von Frakturen, ist die Quantifizierung der Knochendichte. Knochendichtemessungen analysieren die Knochendichte in verschiedenen Arealen des Skeletts und erlauben eine Risikoaussage für spätere Frakturen. Liegen bereits Frakturen vor, erlaubt die Messung der Dichte eine Sicherung der Diagnose und den Schweregrad des Knochenschwundes. Nach den Leitlinien der Dachgesellschaften (DVO) sollte die Messung mit der DXA-Methode erfolgen, da es sich hier um die ausgereifteste Methode handelt und für alle Therapiestudien weltweit verwandt wurde. Gemessen wird die Knochendichte am Achsenskelett (Lendenwirbelsäule) und der Hüfte, ggf. auch am Unterarm. Die Methode ist strahlungsarm (ca. 1 % einer Wirbelsäulenaufnahme) und dauert nur wenige Minuten. 

Die Knochendichtemessung ist eine Methode zur Überprüfung des Knochenmineralgehaltes. In unserer Praxis wird das Messergebnis immer zusammen mit individuellen Aspekten der Patienten: Lebensalter, Krankengeschichte, Risikofaktoren für Osteoporose, Beschwerden und Symptome sowie mögliche Krankheiten, die eine Osteoporose auslösen können, bewertet. Hier gibt die Basisdiagnostik meist schon Hinweise.

Auch zur Verlaufskontrolle unter der Osteoporosetherapie wird die DXA häufig herangezogen. Sie kann hier sinnvoll sein, um ein weiteres Abfallen der Knochendichte nach ein bis zwei Jahren unter einer Therapie zu erkennen und die Behandlung gegebenenfalls auch umzustellen.

Die Kosten für die Osteoporosemessung werden von den gesetzlichen Kassen als Vorsorgemaßnahme  jedoch nicht übernommen. Bei den Privatkassen erfolgt eine vollständige Erstattung.

 

Unser Leistungsspektrum

  • Die Knochendichtemessung (Mineralometrie) ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Osteoporosediagnostik und Therapiekontrolle. Die Art der Diagnostik ist besonders effizient mit der Möglichkeit zur gleichzeitigen Labordiagnostik und ggf. erforderlichen Röntgendiagnostik (Anbindung an die radiologische Gemeinschaftspraxis im St. Josef Hospital)

Drucken