Aktuelle Informationen zu Corona

Liebe(r) Patient*innen, aus aktuellem Anlass möchten wir Sie darüber informieren, dass unsere Praxis im Sankt Josefs Hospital weiterhin durchgängig für Sie geöffnet ist.

Für alle Patient*innen gelten ab sofort die 3G-Regelungen:

  • Getestet (aktueller, offizieller Schnelltest mit Nachweis)
  • Geimpft (vollständig geimpft > 14 Tage, mit Nachweis)
  • Genesen (mit Nachweis nach den offiziellen Regeln zur Gültigkeit)

Bitte betreten Sie unsere Praxis nur mit einer medizinischen FFP2 Maske!!! Halten Sie sich bitte an die Hygieneregeln während ihres Aufenthalts in unserer Praxis und befolgen Sie die vorgegebenen Abstandsanweisungen!

Begleitperson sind nur nach vorheriger Rücksprache gestattet und müssen ebenfalls geimpft, genesen oder getestet sein!!! Diese werden dann von uns am Empfang angemeldet.

Trotz der weiterhin schwierigen Situation geben wir unser Bestes, um den Praxisbetrieb aufrechtzuerhalten. Wir bitten Sie deshalb, sich bei Anzeichen eines grippalen Infekts bei uns zu melden, um den Termin zu verlegen und nicht in unserer Praxis zu kommen!

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.

Ihr Praxisteam

Nebenschilddrüsenszintigraphie

Vorbereitung auf die Untersuchung

Voraufnahmen und Vorbefunde (Laborwerte: Calcium, Phosphat, PTH), Ultraschall der Schilddrüse und des Halses, Szintigraphie der Schilddrüse, CT oder MRT bitten wir zum Untersuchungstermin mitzubringen oder uns zuvor zuzusenden.

Für die Nebenschilddrüsenszintigraphie ist es nicht erforderlich nüchtern zu erscheinen. Auch Medikamente können in der Regel wie gewohnt eingenommen werden.

 

Ablauf der Untersuchung

Nach einem Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt, in dem unter anderem aktuelle Beschwerden, bisherige Therapien und eventuelle Vorerkrankungen besprochen werden, wird in der Regel zunächst eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) der Schilddrüse und des Halses zur Beurteilung der Struktur und Größe der Schilddrüse und Nebenschilddrüsen durchgeführt. Im Anschluss daran erfolgt dann die Nebenschilddrüsenszintigraphie. Für die Szintigraphie wird eine geringe Menge eines radioaktiven Arzneimittels (99mTc-MIBI) in die Armvene injiziert. Nach etwa 10 Minuten hat sich die Substanz über den Blutkreislauf bereits in der Schilddrüse und den Nebenschilddrüsen angereichert. Nun werden von einer empfindlichen Kamera (Gammakamera) Bilder aufgezeichnet, auf denen die Verteilung des Arzneimittels sichtbar gemacht wird. Um eine gute Bildqualität zu erzielen, sollte sich die Patientin oder der Patient während der Untersuchung möglichst nicht bewegen. Im Anschluss werden noch zusätzliche Schichtaufnahmen (SPECT-CT) durchgeführt, bei denen sich die Kameraköpfe um die Patientin oder den Patienten herum drehen. Nach einer Wartezeit (etwa 2-3 Stunden nach der Injektion) werden Spätaufnahmen (Ganzkörperaufnahmen und SPECT-CT) angefertigt. Zu diesem Zeitpunkt wurde das schwach radioaktive Arzneimittel zum größten Teil aus der Schilddrüse „ausgewaschen“, so dass sich die Nebenschilddrüsen bzw. Nebenschilddrüsenadenome gegenüber dem Schilddrüsengewebe besser abgrenzen.

Gegebenenfalls ist zudem eine zusätzliche Schilddrüsenszintigraphie zur Differenzierung fokaler Schilddrüsenadenome von Nebenschilddrüsenadenomen sinnvoll.

Für die Untersuchung sollten etwa 4 bis 5 Stunden Zeit eingeplant werden. In Abhängigkeit vom Untersuchungsumfang und Patientenaufkommen kann es jedoch zu zeitlichen Abweichungen kommen. Zum Zeitvertreib während der Wartezeiten kann gerne Lektüre mitgebracht werden.

 

Mögliche Risiken und Komplikationen

Bei den für die Nebenschilddrüsenszintigraphie verwendeten radioaktiven Arzneimitteln und Dosierungen sind nennenswerte, häufiger auftretende akute Nebenwirkungen nicht bekannt. Allergische Reaktionen sind sehr selten.

Da bei der Nebenschilddrüsenszintigraphie schwach radioaktive Arzneimittel verwendet werden, ist diese Untersuchung mit einer geringen Strahlenexposition verbunden, die etwa der zweifachen jährlichen natürlichen Strahlenexposition in Deutschland (~2.1 mSv pro Jahr) entspricht.

 

Befundmitteilung und ergänzende Untersuchungen

Der schriftliche Befund der Untersuchung wird dem überweisenden Arzt oder der überweisenden Ärztin in der Regel in den folgenden Tagen zugesandt.

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