Liebe Patienten, aus aktuellem Anlass möchten wir Sie darüber informieren, dass unsere Praxis im Sankt Josefs Hospital durchgängig für Sie geöffnet ist.

Ab Montag (23.03.2020) werden zur Durchsetzung der angeordneten Maßnahmen im Eingangsbereich Zugangskontrollen durchgeführt. Diesbezüglich liegen dem Personal am Empfangsterminal Terminlisten mit Ihren Namen vor. Um in unserem Wartezimmer den Mindestabstand von 1,5 m einhalten, sowie sämtliche Hygienevorschriften durchführen zu können, bitten wir Sie keine Begleitpersonen mitzubringen. (Sofern sie Hilfe in unserer Praxis benötigen, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung - z.B. zum Ausfüllen von Formularen etc.)

Gemeinsam werden wir unter Einhaltung der erforderlichen und angeordneten Maßnahmen diese Krise bewältigen.

Ihre Dr. M. Michaelis

Knochenmarkszintigraphie

Vorbereitung auf die Untersuchung

  • Wir bitten Sie eventuell vorliegende Vorbefunde zum Untersuchungstermin mitzubringen
  • Eine spezielle Vorbereitung für diese Untersuchung ist nicht notwendig
  • Sie dürfen frühstücken - es ist nicht erforderlich nüchtern zu erscheinen
  • Medikamente können wie gewohnt eingenommen werden

 

Ablauf der Untersuchung

Zu Beginn erfolgt ein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt, in dem Vorerkrankungen, aktuelle Beschwerden sowie bisherige Untersuchungen und Therapien erfragt werden und zudem der Untersuchungsablauf erklärt wird.

Nun wird das schwach radioaktive Arzneimittel in die Vene injiziert. Das Arzneimittel verteilt sich über die Blutgefäße im gesamten Körper und reichert sich an den Leukozyten und im blutbildenden Knochenmark an. Nach einer ca. vier stündigen Einwirkzeit hat sich das Arzneimittel verteilt und im Knochenmark angereichert. Empfindliche Kameras (Gammakamera) können nun Bilder aufzeichnen, welche die Verteilung des Arzneimittels nachverfolgen und sichtbar machen. Durch zusätzliche Zielaufnahmen oder Schichtaufnahmen (SPECT; ggf. mit integriertem CT zur anatonischen Orientierung, SPECT-CT) ist gelegentlich zusätzlich eine bessere Orientierung/Beurteilung fraglicher Bereiche möglich.

Um eine gute Bildqualität zu erzielen ist es wichtig, dass die Patientin oder der Patient während der gesamten Untersuchungszeit ruhig liegen bleibt.

 

Mögliche Risiken und Komplikationen

Sehr selten kann es, nach einer bereits erfolgten Knochenmarkszintigraphie mit Antigranulozytenantikörpern, zu einer allergischen Reaktion kommen. Weitere, häufiger auftretende Nebenwirkungen des verwendeten radioaktiven Arzneimittels sind nicht bekannt.

Die Untersuchung ist mit einer geringen Strahlenexposition verbunden, die in Abhängigkeit der Erkrankung etwa dem ein- bis dreifachen Wert der jährlichen natürlichen Strahlenexposition in Deutschland (~2.1 mSv pro Jahr) entspricht. Bei Untersuchung von Kindern wird die injizierte Dosis entsprechend reduziert. Zusätzliche Aufnahmen wie eine Schichtuntersuchung (SPECT) sind mit keiner weiteren Strahlenexposition verbunden.

 

Befundmitteilung

Einen schriftlichen Befund der Untersuchung erhält der überweisende Arzt oder die überweisende Ärztin in den folgenden Tagen.

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