Aktuelle Informationen zu Corona

Liebe(r) Patient*innen, aus aktuellem Anlass möchten wir Sie darüber informieren, dass unsere Praxis im Sankt Josefs Hospital weiterhin durchgängig für Sie geöffnet ist.

Für alle Patient*innen gelten ab sofort die 3G-Regelungen:

  • Getestet (aktueller, offizieller Schnelltest mit Nachweis)
  • Geimpft (vollständig geimpft > 14 Tage, mit Nachweis)
  • Genesen (mit Nachweis nach den offiziellen Regeln zur Gültigkeit)

Bitte betreten Sie unsere Praxis nur mit einer medizinischen FFP2 Maske!!! Halten Sie sich bitte an die Hygieneregeln während ihres Aufenthalts in unserer Praxis und befolgen Sie die vorgegebenen Abstandsanweisungen!

Begleitperson sind nur nach vorheriger Rücksprache gestattet und müssen ebenfalls geimpft, genesen oder getestet sein!!! Diese werden dann von uns am Empfang angemeldet.

Trotz der weiterhin schwierigen Situation geben wir unser Bestes, um den Praxisbetrieb aufrechtzuerhalten. Wir bitten Sie deshalb, sich bei Anzeichen eines grippalen Infekts bei uns zu melden, um den Termin zu verlegen und nicht in unserer Praxis zu kommen!

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.

Ihr Praxisteam

Schilddrüsenszintigraphie

Vorbereitung auf die Untersuchung

Voraufnahmen und Vorbefunde (Laborwerte, Ultraschall der Schilddrüse, Szintigraphie der Schilddrüse) bitten wir zum Untersuchungstermin mitzubringen oder uns vorher zuzusenden. Wichtig ist zudem eine Liste der eingenommenen Medikamente, insbesondere der aktuellen oder früher vereinnahmten Schilddrüsenmedikamente.

Ferner bitten wir uns mitzuteilen, wenn es vor kurzem zu einer erhöhten Jodzufuhr durch die Gabe von jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln (z.B. bei Computertomographien oder Angiographien innerhalb der letzten acht Wochen), Medikamenten (z.B. Amiodaron innerhalb des letzten Jahres, jodhaltige Desinfektionsmittel innerhalb der letzten acht Wochen) oder Nahrungsergänzungsmitteln mit relevantem Jodanteil gekommen ist.

Für die Schilddrüsenszintigraphie ist es nicht erforderlich nüchtern zu erscheinen. Auch Medikamente können in der Regel wie gewohnt eingenommen werden.

 

Ablauf der Untersuchung

Nach einem Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt, in dem unter anderem aktuelle Beschwerden, bisherige Therapien und eventuelle Vorerkrankungen besprochen werden, wird zunächst eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) der Schilddrüse zur Beurteilung der Struktur und Größe der Schilddrüse durchgeführt. Im Anschluss daran erfolgt dann die Schilddrüsenszintigraphie, vor der gelegentlich noch eine erneute Blutentnahme erforderlich ist. Für die Szintigraphie wird eine geringe Menge eines radioaktiven Arzneimittels (99mTc-Pertechnetat) in die Armvene injiziert. 99mTc-Pertechnetat wird wie das für die Schilddrüsenhormonherstellung erforderliche Jod in die Schilddrüsenzellen aufgenommen. Nach etwa 10 Minuten hat sich die Substanz über den Blutkreislauf in der Schilddrüse angereichert. Nun setzt sich die Patientin oder der Patient unmittelbar vor eine empfindliche Kamera (Schilddrüsenkamera). Diese zeichnet Bilder auf, auf denen die Verteilung des Arzneimittels in der Schilddrüse und somit die Stoffwechselaktivität in den verschiedenen Bereichen des Organs sichtbar gemacht wird. Die Untersuchung dauert 10 Minuten. Um eine gute Bildqualität zu erzielen, sollte sich die Patientin oder der Patient während der Untersuchung möglichst nicht bewegen. In Einzelfällen wird hiernach noch eine zusätzliche Schichtaufnahme (SPECT) durchgeführt.

 

Mögliche Risiken und Komplikationen

Bei den für die Schilddrüsenszintigraphie verwendeten radioaktiven Arzneimitteln und Dosierungen sind nennenswerte, häufiger auftretende akute Nebenwirkungen fast nicht bekannt. Allergische Reaktionen sind sehr selten.

Da bei der Schilddrüsenszintigraphie schwach radioaktive Arzneimittel verwendet werden, ist diese Untersuchung mit einer geringen Strahlenexposition verbunden, die etwa der Hälfte der jährlichen natürlichen Strahlenexposition in Deutschland (~2.1 mSv pro Jahr) entspricht.

 

Befundmitteilung

Das Ergebnis der Szintigraphie wird im Anschluss an die Untersuchung mit der Patientin, mit dem Patienten besprochen. Für eine endgültige Beurteilung stehen zu diesem Zeitpunkt oft noch wichtige Untersuchungsergebnisse (z.B. Laborwerte) aus. Der endgültige Befund wird dann der überweisenden Ärztin, dem überweisenden Arzt per Post zugesendet.

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