Liebe Patienten, aus aktuellem Anlass möchten wir Sie darüber informieren, dass unsere Praxis im Sankt Josefs Hospital durchgängig für Sie geöffnet ist.

Ab Montag (23.03.2020) werden zur Durchsetzung der angeordneten Maßnahmen im Eingangsbereich Zugangskontrollen durchgeführt. Diesbezüglich liegen dem Personal am Empfangsterminal Terminlisten mit Ihren Namen vor. Um in unserem Wartezimmer den Mindestabstand von 1,5 m einhalten, sowie sämtliche Hygienevorschriften durchführen zu können, bitten wir Sie keine Begleitpersonen mitzubringen. (Sofern sie Hilfe in unserer Praxis benötigen, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung - z.B. zum Ausfüllen von Formularen etc.)

Gemeinsam werden wir unter Einhaltung der erforderlichen und angeordneten Maßnahmen diese Krise bewältigen.

Ihre Dr. M. Michaelis

Hodenszintigraphie

Vorbereitung auf die Untersuchung

Für die Hodenperfusionsszintigraphie  ist es nicht erforderlich nüchtern zu erscheinen. Auch Medikamente können in der Regel wie gewohnt eingenommen werden.

 

Ablauf der Untersuchung

Zunächst erfolgt ein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vor Beginn der Untersuchung wird dem Patienten ein Glas Wasser mit Irenat-Tropfen zum Schutz der Schilddrüse verabreicht (diese Substanz muss 20 Minuten einwirken). Der Patient wird dann gebeten sich auf die Untersuchungsliege zu legen. Die Oberschenkel des Patienten werden mit einer extra für diese Untersuchung zugeschnittenen Bleischürze abgedeckt und die Hoden auf der Bleischürze gelagert. Für die Hodenperfusionsszintigraphie wird nun eine geringe Menge des radioaktiven Arzneimittels (99mTc) in eine Vene injiziert. Das Arzneimittel verteilt sich nach der Injektion über den Blutkreislauf. Zeitgleich mit der Injektion wird die Aufnahme gestartet und empfindliche Kameras (Gammakamera) zeichnen Bilder auf, auf denen die Verteilung des Arzneimittels in den Hoden sichtbar gemacht wird. Um eine gute Bildqualität zu erzielen, sollte sich der Patient während der Untersuchung nicht bewegen.

Die Untersuchung dauert etwa eine halbe Stunde.

 

Mögliche Risiken und Komplikationen

Nennenswerte, häufiger auftretende Nebenwirkungen des verwendeten radioaktiven Arzneimittels sind nicht bekannt. Anders als bei Röntgenkontrastmitteln sind auch allergische Reaktionen extrem selten. Die Untersuchung ist mit einer geringen Strahlenexposition verbunden, die etwa der zweifachen jährlichen natürlichen Strahlenexposition in Deutschland (~2.1 mSv pro Jahr) entspricht.

 

Befundmitteilung

Der schriftliche Befund der Untersuchung wird dem überweisenden Arzt oder der überweisenden Ärztin in der Regel am Folgetag zugesandt. Über einen Befund mit dringendem Handlungsbedarf werden wir die zuweisende Ärztin oder den zuweisenden Arzt umgehend (telefonisch) informieren.

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