Aktuelle Informationen zu Corona

Liebe(r) Patient*innen, aus aktuellem Anlass möchten wir Sie darüber informieren, dass unsere Praxis im Sankt Josefs Hospital weiterhin durchgängig für Sie geöffnet ist.

Für alle Patient*innen gelten ab sofort die 3G-Regelungen:

  • Getestet (aktueller, offizieller Schnelltest mit Nachweis)
  • Geimpft (vollständig geimpft > 14 Tage, mit Nachweis)
  • Genesen (mit Nachweis nach den offiziellen Regeln zur Gültigkeit)

Bitte betreten Sie unsere Praxis nur mit einer medizinischen FFP2 Maske!!! Halten Sie sich bitte an die Hygieneregeln während ihres Aufenthalts in unserer Praxis und befolgen Sie die vorgegebenen Abstandsanweisungen!

Begleitperson sind nur nach vorheriger Rücksprache gestattet und müssen ebenfalls geimpft, genesen oder getestet sein!!! Diese werden dann von uns am Empfang angemeldet.

Trotz der weiterhin schwierigen Situation geben wir unser Bestes, um den Praxisbetrieb aufrechtzuerhalten. Wir bitten Sie deshalb, sich bei Anzeichen eines grippalen Infekts bei uns zu melden, um den Termin zu verlegen und nicht in unserer Praxis zu kommen!

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.

Ihr Praxisteam

Nierenszintigraphie

Vorbereitung auf die Untersuchung

Eventuell vorliegende Voraufnahmen bitten wir uns zur Verfügung zu stellen, da sie unter Umständen unnötige Untersuchungen ersparen und zudem bei der Beurteilung der Bilder zum Vergleich herangezogen werden können. 

Für die Nierenszintigraphie ist es nicht erforderlich nüchtern zu erscheinen. Auch Medikamente können wie gewohnt eingenommen werden. Die Gabe eines Röntgenkontrastmittels (z. B. im Rahmen einer CT-Untersuchung) sollte möglichst mindestens 2 Wochen zurückliegen, um kontrastmittelbedingte Effekte auf die Nierenfunktion ausschließen zu können. In der Stunde vor der Untersuchung sollte die Patientin oder der Patient ausreichend Flüssigkeit trinken (etwa 1 Liter). Säuglinge sollten vor der Untersuchung gestillt werden. Unmittelbar vor der Untersuchung bitten wir die Patientin oder den Patienten die Blase zu entleeren.

 

Ablauf der Untersuchung

Zunächst erfolgt ein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt, in dem die aktuellen Beschwerden und bisherigen Untersuchungen und Therapien erfragt werden und zudem der Untersuchungsablauf erklärt wird. Nun wird an jedem Arm jeweils eine Venenverweilkanüle gelegt, so dass über die eine Seite die Injektion des schwach radioaktiven Arzneimittels erfolgen kann, über die andere Seite können Blutproben entnommen werden. Bei Kindern sollten die Venenverweilkanülen möglichst schon von einer Kinderärztin oder einem Kinderarzt gelegt worden sein. Sollten aufgrund der Fragestellung keine Blutentnahmen notwendig sein, wird nur eine Venenverweilkanüle gelegt. Zeitgleich mit der Injektion wird die Aufnahme gestartet. Das Arzneimittel 99mTc-MAG3 verteilt sich nun über die Blutgefäße im Körper und wird über die Nieren ausgeschieden. Eine empfindliche Kamera (Gammakamera) zeichnet über 30 Minuten Bilder auf, auf denen die Verteilung des Arzneimittels (ähnlich eines Films) sichtbar gemacht werden kann. Bei speziellen Fragestellungen werden vor und während der Untersuchung über die Venenverweilkanüle Blutentnahmen durchgeführt, um die noch verbliebene Aktivität im Blut messen zu können. In der Regel wird eine weitere, letzte Aufnahme nach erneuter Blasenentleerung angefertigt. Manchmal ist es zudem erforderlich, dass gegen Ende der Untersuchung ein Medikament (Diuretikum) gespritzt wird, das die Urinausscheidung fördert.

Um eine gute Bildqualität zu erzielen, sollte die Patientin oder der Patient während der Untersuchung ruhig liegen bleiben.

 

Mögliche Risiken und Komplikationen

Nennenswerte, häufiger auftretende Nebenwirkungen des verwendeten radioaktiven Arzneimittels sind nicht bekannt. Anders als bei Röntgenkontrastmitteln sind auch allergische Reaktionen extrem selten. Die Untersuchung ist mit einer geringen Strahlenexposition verbunden, die etwa einem Drittel der jährlichen natürlichen Strahlenexposition in Deutschland (~ 2.1 mSv pro Jahr) entspricht. Die Strahlenbelastung kann durch Entleerung der Blase nach der Untersuchung weiter reduziert werden. Bei der Untersuchung von Kindern wird die injizierte Dosis entsprechend reduziert.

 

Befundmitteilung

Da das Untersuchungsergebnis in Zusammenschau mit den Ergebnissen der Aktivitätsmessungen im Blut gesehen werden muss, ist es leider nicht möglich, der Patientin oder dem Patienten das Ergebnis im direkten Anschluss an die Untersuchung mitzuteilen. Der schriftliche Befund der Untersuchung wird dem überweisenden Arzt oder der überweisenden Ärztin in den folgenden Tagen zugesandt.

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